Mittwoch, 28. September 2011

Hallihallo,

ich melde mich malwieder aus dem immernoch sonnigen Kanada. Obwohl hier mittlerweile der Indian Summer eingesetzt hat, sind die Temperaturen und das Gefühl dank des vielen Sonnenscheins immernoch sommerlich!

Hinter mir liegt ein ereignisreiches Wochenende, das ich in Montreal verbracht habe, aber von vorne:
Bei uns am Campus gibt es eine Organisation, die für uns internationale Studenten Events organisiert. Für letztes Wochenende war der Besuch eines Ice-Hockey Spieles in Montréal geplant. Natürlich wollte ich mitkommen und kaufte mir ein Ticket, das auch die Hin- und Rückfahrt nach Montréal beinhaltete.
Letzte Woche Dienstag erfuhr ich dann, dass am Donnerstag ein gratis Konzert der Band Arcade Fire (hat schon einige Preise gewonnen) in Montréal stattfinden sollte. Ohne auch nur ein einziges Lied dieser Band zu kennen entschloss ich mich am Mittwoch kurzerhand mir einer Mitfahrgelegenheit nach Montreal über amigo-stopp für Donnerstag Abend zu besorgen.
So weit, so gut. Hinfahrt war geregelt, wohnen konnte ich bei meiner Cousine, Rückfahrt war auch geregelt.
Ich machte mich also auf den Weg von Lennoxville (wo sich meine Uni befindet) nach Sherbrooke, wo das car-pooling starten sollte. Es stellte sich heraus, dass meine Mitfahrer alle Französisch-Muttersprachler waren, was mich zuerst sehr freute. Meine Chance Französisch zu sprechen - dachte ich. Denn ich hatte die Rechnung ohne Quebecois gemacht, das "Französisch", was hier gesprochen wird. Dies hatte also den Effekt, dass, egal wie sehr ich mich bemühte, ich kein Wort des "Französischen" verstehen konnte (nichtmal die normalen Franzosen können das), und wir uns auf englisch zu verständigen versuchten.

In Montreal angekommen nahm ich die Ubahn, um zur Wohnung meiner Cousine zu gelangen. Diese war zu diesem Zeitpunkt bereits am Ort des Konzertes, um sich gute Plätze zu sichern. Jedoch hatte sie mir - wie ich es verstanden hatte - erklärt, dass ich die Tür mit einer Geheimzahl öffnen könne und hinter der Tür dann in einem Fach den Appartmentschlüssel finden könne.
Ich - schon ganz begeistert wie locker mein bisheriger Weg gelaufen war - stehe also vor ihrer Tür und tippe den Code auf ein irgendwie mechanisch aussehendes Nummernfeld und hoffe, dass sich die Tür öffnet. - Doch da tut sich nichts. Nach einigen erfolglosen Versuchen versuchte ich meine Cousine zu erreichen - was sich leider auch als aussichtslos herausstellte.
Es kostete mich gefühlte 100 weitere Versuche die Zahl einzutippen und Schläge gegen die Tür, bis ich herausfand, dass sich durch das eintippen der Zahl nicht die Tür selber sondern, die Platte, auf der das Zahlenfeld befestigt war, bewegen ließ - wohinter sich der Schlüssel befand.
Aber halb so schlimm, es hat mich ja nur eine Stunde gekostet ;)

Ok, lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe mich fertig gemacht und habe mich auf den Weg zum Konzert gemacht, wo ich meine Cousine im Getümmel finden wollte. Wieder einmal eine aussichtslose Angelegenheit, wenn man berücksichtigt, dass sie bereits 3 Stunden vor Konzertbeginn dort war und es bereits 1 Stunde vor Beginn des Hauptacts war - und schon mehrere Vorbands gespielt hatten.
Ich hatte keine Chance bis ganz nach vorne zu kommen... wie auch, zwischen 75.000 Menschen? Aber ich versuchte es dennoch, bis ich plötzlich Stimmen hörte, die ich als australisch einordnen konnte - da ich Australierinnen von Bishops kenne. Als ich mich umdrehte konnte ich meinen Augen nicht trauen, es waren genau DIE Australierinnen, die ich kannte! Einfach der Hammer, unter sooo vielen Menschen!!!
Wir verbrachten also das Konzert gemeinsam. Es war echt unglaublich cool. Die Musik war - obwohl diese Musikrichtung im normalen Leben nicht 100 Prozentig mein Fall wäre -  live einfach der Wahnsinn. Und das Beste: während des letzten Liedes wurden wohl so große Leuchtbälle von etlichen Seiten auf die Menschenmenge geworden, die ihre Farbe entsprechend ihrer Programmierung veränderten, das war echt schön! siehe Video :)

Danach traf ich dann endlich meine Cousine, die mich zu sich nach Hause mitnahm, wo wir uns noch nett unterhielten und dann schlafen gingen!

Am nächsten Tag stand dann eine Tour durch die Montrealer Altstadt an. Eine wunderschöne Stadt, mit sooo vielen Möglichkeiten und Dingen zu sehen und zu entdecken.

schönes Gebäude - ich glaube für Kunstausstellungen


die wunderschöne Altstadt

Pferdchen :)


kleiner Schmuckmarkt in einem süßen Hinterhof

Gebäude, dessen Funktion ich nicht kenne ;)

sieht irgendwie cool aus oder?

Nach unserem Altstadtbummel sind wir dann wieder zu Lara -meiner Cousine- nach Hause gegangen und haben gemeinsam Crêpes gebacken, mhhhhhh :) die waren vielleicht lecker!
Im direkten Anschluss haben wir dann begonnen uns anzuheitern gemeinsam mit den Mitbewohnern und weiteren Freunden meiner Cousine. War eine nette Truppe und wir haben lustige Spiele gespielt, 3 Mal dürft ihr raten was?! ;)

Zu etwas späterer Stunde kam dann die Frage auf, wohin man weggehen könnte.
Wir entschieden uns für den Club 737, der sich im obersten Stockwerk eines der höchsten Wolkenkratzer Montréals befindet und zu dem zusätzlich noch eine umwerfende Dachterrasse gehört :) einfach toll der Abend, und die Musik fand ich auch super - und dann der Ausblick dazu :)

Ausblick von der Dachterrasse des 737 Club in Montréal

Und das aller, aller lustigste an der ganzen Geschichte: ohne, dass wir uns irgendwie verständigt hatten, wo wir den Abend verbringen würden, traf ich wieder... DIE Australierinnen :D
unfassbar, in so einer großen Stadt mit hunderten Discotheken und sicherlich tausenden Bars!

Ausblick die 2. :)

Alles in allem ein sehr gelungener Abend!

Am nächsten Tag waren wir dann aber entsprechend träge, sodass wir nur die Überreste des Vorabends beseitigten und ich dann meine Sachen packte, um in der Innenstadt andere internationale Studenten der Bishop´s University zu treffen, die ihr Wochenende ebenfalls in Montréal verbracht hatten.

Wir bummelten ein wenig herum und vertrieben uns die Zeit bis zum großen Ice-Hockey Spiel.


shopping...


ein weiteres interessantes Gebäude gegenüber des Centre Bell

Auf den Eintrittskarten war aber aufgedruckt, dass die Mitnahme eines Rucksackes nicht erlaubt sei. Daher wollten wir unsere Rucksäcke vor dem Spiel in dem Bus, den die Bishop´s University gemietet hatte, um alle Studenten von der Uni nach Montréal zu befördern, unterbringen. Sagt sich einfach, war es aber nicht. Der Bus hätte eigentlich ab der Ankunft am centre bell - dem Ort des Spieles - bis zur Abfahrt vor dem Centre Bell stehen sollen, damit wir unsere Gepäckstücke in ihm unterbringen können. Dies tat er natürlich nicht aufgrund einer Security-Anweisung. Jedoch sollte er anstelle dessen wenigstens um das Centre Bell kreisen, sodass wir dennoch unsere Sachen unterbringen könnten. Auch dies war leider nicht der Fall...

Dementsprechend ereignete sich eine etwa einstündige Jagd nach einem gelben Schulbus, der leider von keinem der bepackten etwa 20 Studenten je wieder vor dem Spiel gesehen wurde. Glücklicherweise hatte einer der Securities Mitleid mit uns, sodass er uns mitsamt Gepäck in das Gebäude hineinschleuste und wir unsere Gepäckstücke ausnahmsweise am Eingang abgeben dürften - ein riesen Glück!


Nun zum Spiel: Ich lieeebe Ice-Hockey! Einfach faszinierend, wie graziös sich die Herren auf der einen Seite auf dem Eis bewegen können, während sie andererseits regelmäßig ihren Gegner "bodychecken". Einfach toll anzusehen :D




Leider hat Montréal trotz einer 2:0 Führung am Ende 2:3 verloren, aber egal - Spaß gemacht hat es allemal!

Tja, und das war´s dann schon mit dem Wochenende in Montréal.
Unter der Woche habe ich immer relativ viel zu tun mit der Uni, da die Fächer hier deutlich mehr Mitarbeit erfordern als in München. Unter anderem auch sehr beliebt hier: Gruppenarbeiten. So ein Mist... morgen habe ich meine erste in-class Präsentation, in der wir über das Innovations-Management von LEGO berichten werden, mal sehen wie das so läuft.
Drückt mir die Daumen :)

Nächstes Wochenende stehen wieder einige Events an, aber das ist dann eine andere Geschichte...

xoxo, M

Samstag, 17. September 2011


Sooo, nun sind wieder ein Paar Tage vergangen aber es ist garnicht so viel passiert! Hier trotzdem ein kurzes Update ;) :

Die frosh-week stellte sich als sehr anstrengend heraus, jeden Tag Events und Parties. Unter anderem fand der sogenannte "field-day" statt, bei dem die Teams in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antraten wie beispielsweise Sackhüpfen mit einem nassen (und dadurch schweren Sack) etc. Und das highlight des ganzen ist dann eine große Schlammschlacht, von der ich leider keine Nahaufnahmen gemacht habe, um nicht ungewollt mitmachen zu müssen ;)


Ansonsten begannen die Vorlesungen, letzte Woche. Abgesehen von Innovation Management, das trotz zahlreicher Youtube-Videos, die wir während des Unterrichts schauen, einfach nicht interessant ist, sind meine anderen Kurse echt toll. Vor allem liebe ich Journalism (ENG), das Donnerstags von 19-22 Uhr in einem uhrigen Raum, der etwas wie ein altes Kirchenschiff anmutet, stattfindet. Großartig, die Vorlesung ist Entertainment pur und trotzdem habe ich den Eindruck eine Menge dabei zu lernen. Unsere Abschlussarbeit wird es sein, einen Kriminalfall aus der Vergangenheit zu recherchieren, über diesen einen Artikel zu verfassen, in dem man beschreibt, was mittlerweile aus den betroffenen geworden ist! Also unheimlich spannend! Ein Bisschen Recht, Zeichensetzung, Wortwahl, Ethik ist auch dabei, also ein toller Mix.

In Französisch schauen wir jede Woche großartige kleine Lern-Videoclips aus den 70ern an, in denen die Personen schreckliche Schnurrbärte, hässliche Brillen und noch fürchterlichere  Klamotten tragen - alles in allem also sehr unterhaltsam :D vor allem der Akzent der englischen Muttersprachler au französisch ist entzückend :)

Corporate Finance ist wie erwartet höchstinteressant, Marketing Management überraschenderweise auch, obwohl deutlich mehr Arbeit als daheim. Es gibt nämlich eine Gruppenarbeit, in der wir einen Marketingplan für ein selbst ausgedachtes Produkt ausarbeiten müssen (nur 30% der Note). Aber das wird sicherlich spannend, habe zum Glück auch eine echt tolle Gruppe gefunden mit aussschließlich Kanadiern!

Vor ein Paar Tagen fand der Club-day statt, bei dem sich alle unterschiedlichen Clubs den Studenten vorgestellt haben. Hier ist es üblich, dass jeder Student mindestens einem Club beitritt und aktiv an den Unternehmungen teilnimmt. Ich habe mich entschlossen, dem Rock Climbing Club und dem Ultimate Frizbee Club beizutreten. Freue mich schon auf das erste Kletterabenteuer :D
Eben gerade hatte ich das erste Ultimat Frizbee Training, echt lustig! Wir haben draußen zwischen riesiegen Pfützen im Matsch gespielt und manche männlichen Teilnehmer haben sich buchstäblich in den Matsch geworfen, um die Frizbee zu fangen. Ein riesen Spaß also :D

Seit einiger Zeit gehe ich auch regelmäßig in unser Fitness-Center hier am Campus, will ja nicht, dass man mir das ganze Essen im Anschluss zu sehr ansieht ;) 
 
work-out :)

Übrigens habe ich es neulich endlich geschafft, eine kleine Tour über den Campus zu machen und ein Paar Bilder dabei aufzunehmen :)


... hier finden Vorlesungen statt...

die "alte" Turnhalle (neue wird gerade gebaut)

Squirrrrel :)

Main Building - McGreer

nice Residences (nicht meins leider)

... where I would like to marry some day :)

unser kleines Kino

Essen - frisch und selber zusammengestellt!

Mexican Food @ the Dining Hall



poor kittens at a petshop. I wish, I could have taken them with me :(












Dienstag, 6. September 2011

Die ersten Tage...


Hallo ihr Lieben,

seit einigen Tagen bin ich nun in Kanada und es gefällt mir wirklich super gut.
Nette Leute, tolles Wetter (eine affenhitze und fast immer Sonnenschein), aber von vorne:

Blick aus meinem Hotelzimmer
Gleich am Beginn stand ich vor einem Problem. Angekommen am Flughafen Montréal empfing ich zuerst mein glücklicherweise komplettes Gepäck, bevor ich mit meinem Laptop noch schnell eine Unterkunft Downtown also in centre-ville gebucht habe. Schnell die Adresse abgeschrieben und ab in den Bus, der wohl die Verbindung nach Downtown herstellen sollte. Die 2. Haltestelle Guy Street ausgestiegen und dann nurnoch das Hotel suchen – so weit kann es ja nicht sein wenn es auch auf der Guy Street ist (dachte ich). Beim Ausstieg aus dem Bus schaute ich – typisch deutsch – schnell auf die nächstgelegene Hausnummer und musste zu meinem Entsetzen feststellen, dass dies die 1600 war und ich zur 1005 musste. Dennoch machte ich mich mit Sack und Pack auf den Weg in die, wie mir später klar wurde – falsche Richtung. Nachdem ich nach 500 Metern immernoch bei (meiner meinung nach wahllos aneinandergereihten Hausnummern) Hausnummer 1200 war verließ mich der Mut, sodass ich mich kurzerhand in ein Taxi setzte, das mich schlussendlich genau an den Beginn meines Fußweges transportierte. Kosten: 5Ca$. Merke: In Kanada ist die Hausnummernzählung eher weniger eingängig (1005 gegenüber 1600???).

Also weiter im Text, Hotel von außen relativ gradlig, im Flur auf dem Weg zu meinem Zimmer schwahnte mir böses aufgrund des nennen wir ihn nicht gerade neuen Teppichs.
Dann die positive Überraschung: ein großzügiges und sehr sauberes Zimmer inklusive eines über 2m breiten Bettes und Aussicht auf die „Skyline“. Alles in allem also sehr toll.
Campus von McGill
Am nächsten Tag erkundete ich Montréal. Zuerst auf eigene Faust, dann gemeinsam mit meiner Cousine, die mir ihren schicken Uni-Campus von McGill zeigte.
Ansonsten habe ich mich bei meist strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen einfach umgeschaut mit dem Ergebnis, dass Montreál eine unglaublich angenehme und entspannte Stadt ist, in der man sich nur wohlfühlen kann. Man hat ein Gefühl von einer Kriminalitätsrate von 0 – absolut unähnlich zu europäischen Metropolen wie Paris etc.
Schade eigentlich, dass ich mir keine Uni hier gesucht habe – Auswahl gäbe es da ja genug: die renomierten Unis Concordia, McGill und Laval sowie eine mir nicht namentlich bekannte Uni (französischsprachig) existieren hier.

Einiges hat mich aber doch überrascht, was mich zu den Annahmen, die sich als falsch herausgestellt haben führt:
      1) Vorteile bei Tinkspielen, wie sie mir einige von euch besonders bezüglich eines gewissen     Spieles, bei dem das Mittel der Wahl zur Betäubung der Sinne ein Tropfen namens Bier ist prophezeit haben, werden voraussichtlich nicht bestehen. Hier hat das Bier nämlich ebenfalls ordentliche 5% Alkoholgehalt.

2)      Die Leute sprechen immer auf Englisch mit jemandem, bei dem sie merken, dass dieser das Französische nicht sehr gut beherrscht. Sehr falsch! Ich werde meist auf französisch angesprochen.... ich muss das echt üben...
3)      Hier in Quebec ist alles sehr europäisch – stimmt nur halb; auch ein starker amerikanischer Einfluss ist spürbar; ungesundes Essen, viele Amerikaner,
4)      Shoppen ist in Kanada günstiger als in Deutschland – leider absolut unwahr – zumindest im Bezug auf Montréal (dafür aber tolle Auswahl ;) )

Und dann der große Tag: die Abfahrt zur Bishop´s University gemeinsam mit den anderen Internationals. Mein erster Gedanke: So viele Deutsche! Ich fuhr also zwischen lauter Deutschen sitzend zur Uni. Weil das aber nicht wirklich dem Sinn des Auslandssemesters entspricht wagte ich mich der Herausforderung zu stellen, die Franzosen, die hinter mir saßen anzusprechen – mit dem Erfolg eines 20-sekündigen Gespräches auf französisch ;)
Und nach 2 Stunden war es endlich soweit, wir kamen an in der traumhaft schönen Uni. Was folgte, war ein Marathon aus Terminen, Barbeques, irgendwelchen Meetings mit den Koordinatoren sowie einem Abend in der lokalen Bar hier, dem Lions Pub, der sein eigenes (und ich muss sagen ziemlich gutes) Bier braut.
impressive, isn´t it?
Am nächsten Tag hatten wir –malwieder- volles Programm: Treffen um 9, ein Paar Ansprachen, dann ab zu einem Museum mit diesen schicken gelben Schulbussen, die man aus Filmen kennt. In dem Museum erwartete uns dann aber nicht etwa eine langweilige Ausstellung, sondern wir wurden in einen großen verdunkelten Raum geführt, in dem sich ein Riesiger Tisch, außen herum Stühle und dahinter Leinwände und einige Projektoren an der Decke befanden. 

 
Den korrekten Namen der Technik kenne ich nicht, aber als ein Film über die Erdgeschichte folgte wurden auf diesen Tisch tolle Bilder projeziert, die jeder von den rundherum sitzenden interaktiv verändern konnte durch Berührung. Tolle Technik, superinteressanter Film!
Vom Museum aus ging es dann auf direktem Wege in die Mall, in der wir nicht etwa Zeit zum shoppen hatten, sondern nützliche Dinge wie Bügel, Handtücher, Badelatschen und Prepaid Karten shoppten (meine funktioniert nochnicht; T-mobile will aus unerklärlichen Gründen den simlock auf meinem iphone erst Mitte Oktober entfernen). Nach der Mall Abendessen und dann Show mit einem großartigen motivational speaker und dann eine Hypnoseshow. Da haben sich ein paar der neuen Studenten echt ziemlich blamiert ;) war aber sehr lustig anzusehen... 

Ein weiteres tolles Event war dann die Casinonacht, bei der man zwar keinen Einsatz zu erbringen hatte, aber coole Preise gewinnen konnte, zum Beispiel Gutscheine.

Seit Freitag Abend haben wir Froshweek, das ist freshmen orientation, also für neue Studenten gedacht. Im Grunde genommen läuft das ganze so ab: es gibt insgesamt 23 verschiedene teams, die jeweils 4 teamleader haben. Die neuen Studenten (freshmen) sind dann zu den Ständen der teams geführt worden und überall hatten sich die leader echt verrückt und passend zum Thema twisted in time angezogen. Alle versuchen einen dann für ihr team zu gewinnen, indem sie damit prahlen wie viel Geld sie in Alkohol investiert haben – wenn das mal kein Argument ist ;)

Im Grunde genommen geht es also darum sich gegenseitig kennenzulernen und eine Woche lang täglich miteinander zu feiern. Am ersten Abend ging es so los: alle teams haben hier jeweils ein eigenes Haus in der Stadt. Die freshmen treffen sich dort um Trinkspiele zu spielen und einen gemeinsamen cheer einzuüben. Nachdem also ordentlich vorgeglüht wurde, sind wir dann zurück zum Unicampus, wo ziemlich verrückt und seeeehr laut im Theater abgefeiert wurde (siehe Video). Also eine riesige Party :D Ist schon echt ein bisschen unfassbar wenn man das als Deutscher das erste mal sieht!

Morgen beginnt dann parallel zur Froshweek die Vorlesungsphase (auf die ich mich nach 3 Tagen am Stück feiern fast schon ein Bisschen freue ;)

so sieht mein Essen aus :)
Ein paar Sätze noch zum Essen in der Uni: ich bin vollstens zufrieden, großartige Buffets, leckeres Essen und 1000000 mal besser als die Mensa- eigentlich überhaupt nicht miteinander vergleichbar. Hier gibt es zum Frühstück unter anderem: frische Obstsalate, Ananas, Früchte, verschiedenste Müslis, Bagels, Muffins, Croissoints, Toast, Pancakes, Waffeln, Omlettes und Rührei (für die man sich die Zutaten selber zusammenstellen kann), die einem frisch zubereitet werden. Zum Mittag und Abend: ein Paar Gerichte so ein Bisschen im Mensa-Style nur immernoch einiges Besser, eine riesige Salatbar mit etlichen Dressings, eine Sandwichbar, wo man eigene Sandwiches zusammenstellen kann, man kann immernoch Fühstückssachen mit Eiern etc. bestellen, Pizza & Pasta und eine große Auswahl an fastfood und Nachspeisen. Also für jeden Geschmack etwas dabei.

 
alles ganz frisch!



Gerade habe ich meine Kurswahl gemacht! Hat alles super geklappt! Bin ganz stolz, weil mir am Tisch, an dem man sich für English as a second language Kurse eintragen konnte dazu geraten wurde lieber normale English Kurse für native speakers zu nehmen :D das war sooo cool, und French 3 habe ich auch bekommen. Ziemlich aufregend... musste dem Kerl auf Französisch meine Motivation darlegen! 

Bei nächster Gelegenheit werde ich mir dann auch mal die Sportsfacilities ansehen, bei dem Nachrungsangebot ist das wohl angebracht :D
Gibt wohl unter anderem Golf, eine indoor und outdoor Schwimmhalle, Turnhalle, Fitnessstudio, Squash- & Tennisplätze und etliche Kurse, die man belegen kann. Da freu ich mich schon sehr drauf!

Viele liebe Grüße!